Wie lässt sich von Klimawandel, Artenschutz oder Ressourcenknappheit erzählen, ohne belehrend zu wirken?
Und welche Förder- und Auswertungsstrukturen braucht es, damit daraus echte gesellschaftliche Wirkung entsteht?
Diesen Fragen widmete sich das Panel „Dokumentarisch erzählen für Impact” auf dem FilmFest Hamburg. Auf dem Podium diskutierten Lillian Rosa (FILMALYST, Filmuniversität Babelsberg), Dr. Julia Dordel (Dorcon Film / Green Storytelling Initiative), Vivien Pieper (Autoren Pieper und Partner) und Heiko Volkmer (splitterfilm). Moderiert wurde das Gespräch von Dr. Maike Sarah Reinerth (Universität Kopenhagen / Green Storytelling Initiative).
Lillian Rosa brachte Erkenntnisse aus ihrer Forschung zu den Produktionsbedingungen von Impact-Dokumentarfilmen in Deutschland ein, die sie im Teilprojekt „Filmsystem” von FILMALYST durchführt. Ihre zentrale These: Ob ein Film Wirkung entfaltet, hängt nicht nur davon ab, wie und mit welcher Kraft er erzählt ist, sondern mindestens ebenso davon, was nach seiner Fertigstellung mit ihm geschieht. Entscheidend sei etwa, ob ein Film über die klassische Kinoauswertung hinaus strategisch eingesetzt wird, ob Kooperationen mit thematisch verwandten Organisationen bestehen und ob er aktiv zur gesellschaftlichen Debatte oder zu konkreten Handlungsimpulsen beiträgt – und wie sich all das praktisch umsetzen lässt.
Ein herzlicher Dank geht an Maike Reinerth für die Einladung sowie an Fabian Massah, Christiane Scholz und die MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein für das Hosting des anschließenden Networkings.






